vortrag

Systemhack – mit Mateja Meded

17. März 2022 | 17:00-18:30 Uhr |
Kreis der mit verschiedenen bunten und abgerundeten Formen gefüllt ist. Im Vordergrund steht die Aufschrift "Internationale Wochen gegen Rassismus Karlsruhe 2022".

Der Systemhack á la Meded, ist eine Spielzeugschatztruhe. In dieser Box werden Gedanken, Aktionen, Erinnerungen und Beziehungen gesammelt und gepflegt, um in einer rassistischen, sexistischen, heteronormativen und kapitalistischen Welt geschmeidig zu bleiben und gleichzeitig seinen Mund, gegen die Ausbeutung und Unterjochung von Minderheiten, intersektionalen Feminist*innen und linken Intellektuellen laut aufzumachen.

Sehr oft ist es so, dass wenn wir dieses rabbit hole betreten, uns in den Tunnel wagen, um mehr zu erfahren warum bestimmte krankmachende oder ungerechte systemische Strukturen weiterhin fortbestehen, wir schnell ausgelaugt werden oder bemerken, dass der Umgang mit einigen Leuten, mit denen wir uns davor gut verstanden haben, auf einmal schwieriger fällt, oder dass bestimmte Räume, wie Universitäten, Theater, Kinos, etc. die wir davor mit Freude, vielleicht sogar auch mit Ehrfurcht betreten haben, plötzlich Zweifel in uns wecken, weil sie Machtstrukturen und Bilder reproduzieren, die das Machtpyramidensystem nicht in Frage stellen, sondern es manifestieren.

Meine Form des Systemhacks, soll auf künstlerische und spielerische Art und Weise zuerst der eigenen Person helfen, nicht zu versteinern oder sein Herz zu verschließen, während maus selbstständig die Reise antritt, sich zu dekolonialisieren.

Was sind die Tools, die es braucht, um zu entdecken, dass die Macht nicht außerhalb, sondern innerhalb uns ist.

Der nächste Schritt ist dann das Suchen nach Verbündeten und zu erforschen, welche neuen Strukturen es braucht, um gemeinsam zu arbeiten und gleichzeitig nicht in alte Machtstrukturen auszurutschen.
Der letzte Schritt ist dann der kreative Hack. In Systeme kreativ einzudringen und einen Spalt in die Mauer zu reisen, in einer Mauer zu reisen, die trennt. Ich freue mich auf jede*en, der*die mit mir auf diese Reise kommt.

Der Zugangslink wird rechtzeitig vor Beginn verschickt.

Weitere bevorstehende Veranstaltungen

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10-jähriges Jubiläum der Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe

21. April 2026 | 15:30-18:15 Uhr | Anne-Frank-Haus, Moltkestr. 22, 76133 Karlsruhe

WIR FEIERN UNSER 10-JÄHRIGES JUBILÄUM! Wann? Dienstag, 21.04.2026 ab 17:30 Uhr Wo? Anne-Frank-Haus, Moltkestr. 22, 76133 Um Anmeldung wird gegebeten. PROGRAMM Der Abend wird von Dr. Aqilah Sandhu und Sara Ehsan moderiert. Ab 17: 30 Uhr: Ankommen Buffet (Spendensammlung für eine gemeinnützige Organisation) Ausstellung mit visuelle und medialen Einblicken in die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle 18:00 Uhr: Begrüßung Daniel Melchien (Geschäftsführer des stja Karlsruhe) 18:15 Uhr: Rückblick auf 10 Jahre Antidiskriminierungsarbeit Aliz Müller (ehem. Leitung der ADS Karlsruhe) Annette Ganter (Leitung der ADS Karlsruhe) Barbara Ebert (Fachbereichsleitung Jugendverbände und politische Bildung des stja Karlsruhe) Petra Kuropka (stellvertretende Geschäftsführung des stja Karlsruhe 18:45 Uhr: Pause 19:00 Uhr: Podium “Zwischen feiern und bangen – Antidiskriminierungsarbeit in der Zukunft” Dr. Nina Guérin (Leitung der Landesantidiskriminierungsstelle BW) Kien Nguyen (Volt Fraktion Karlsruhe) Jorinda Fahringer (Grüne Fraktion Karlsruhe) Happy Hkponahunsi (United Refugees Rights Movement Karlsruhe) Mika Schlichting(Arbeitskreis der Karlsruher Schülervertretenden) Nasrin Farkhari (Antidiskriminierungsberaterin der ADS Karlsruhe) 20:00 Uhr: Musikalischer Beitrag – Firas Skandrani und Bilal Daye mit Oud und Kanun 20:15 Uhr: Ausklang HINWEISE Übersetzung Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt und wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Für englische Simultanübersetzung stehen Headsets zur Verfügung. Bitte geben Sie den Bedarf bei der Anmeldung an. Barrierefreiheit Der Zugang zu den Sälen ist ebenerdig. Barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Awareness Wir sind uns bewusst, dass Diskriminierung, Grenzverletzung oder übergriffiges Verhalten auch im Rahmen unserer Veranstaltungen passieren können. Deshalb gibt es vor Ort Ansprechpersonen, an die Sie sich wenden können. Außerdem steht ein Raum als Rückzugsort zur Verfügung. WIR FREUEN UNS, GEMEINSAM MIT IHNEN ZU FEIERN!