
Wie steht es um die gesellschaftliche Mitte in Deutschland? Welche Einstellungen prägen sie – und wie stabil sind die demokratischen Überzeugungen, die unser Zusammenleben tragen sollen? Die neue „Mitte-Studie 2024/2025: Die angespannte Mitte“ liefert Antworten auf diese Fragen. Sie zeigt, dass gesellschaftliche Polarisierungen, Misstrauen gegenüber Institutionen und rechtsextreme Einstellungen längst keine Randphänomene mehr sind.
Seit fast zwei Jahrzehnten untersucht die Mitte-Studienreihe im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung regelmäßig politische Einstellungen in Deutschland – und bietet damit einen einzigartigen Langzeitblick auf die Verfasstheit unserer Demokratie. Die aktuelle Erhebung macht deutlich: Die gesellschaftliche Mitte steht unter Druck. Sie ist verunsichert, teilweise erschöpft, sucht Orientierung – und bleibt doch entscheidend dafür, ob sich demokratische Werte behaupten.
Die Vorstellung der neuen Studie lädt dazu ein, die Befunde gemeinsam zu diskutieren: Was hält die Gesellschaft noch zusammen? Wo liegen Bruchlinien – und welche Perspektiven ergeben sich für eine Politik, die Vertrauen, Gerechtigkeit und Teilhabe stärkt?
Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Karlsruhe.
In Kooperation mit: AWO Karlsruhe, DGB-Bezirk Baden-Württemberg / Region Nordbaden, dem Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe (Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaften für Demokratie), den NaturFreunden Baden Ortsgruppe Karlsruhe, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Karlsruhe sowie Karlsruher Kind – Das regionale Familienmagazin.
Programm
Musikalische Umrahmung durch durch das Badische Staatstheater Karlsruhe
Ab 18.00 Uhr Einlass
19.00 Uhr Begrüßung
19.10 Uhr Grußwort Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister von Karlsruhe
19.20 Uhr Vorstellung der Mitte-Studie durch Prof. Dr. Beate Küpper, Co-Autorin der Studie
19.50 Uhr Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Beate Küpper
Nasrin Farkhari, Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe
Derya Şahan , Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX)
Moderation: Ulrike Schnellbach, Journalistin
und dem Publikum
21.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Anmeldung unter: https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/287735