
Jährlich am 05.Mai findet der „tag 05“, der europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, statt. In diesem Jahr handelt es sich um einen ganz besonderen Protesttag, weil dieser sein 30-jähriges Jubiläum feiert.
Im Jahr 1992 ist der „tag 05“ von der Interessenvertretung „Selbstbestimmt Leben in Deutschland“ (ISL) initiiert worden. Seitdem wird jedes Jahr am 05. Mai in Form verschiedener Aktionen auf die Rechte und Forderungen von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht.
Wir als Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe sind in diesem Jahr am 05.05.2022 ab 16 Uhr mit einem Stand beim Protest und der anschließenden Open-Air-Veranstaltung auf dem Kronenplatz dabei.
Die Interessenvertretung ISL formuliert anlässlich zum 30. Jubiläum des Protesttags 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik, in denen es unter anderem um Barrierefreiheit im Dienstleistungssektor und digitalen Raum sowie einen inklusiven Arbeitsmarkt und ein inklusives Gesundheitswesen geht. Ausführliche Informationen zu den Forderungen der Interessenvertretung ISL sind in dieser Broschüre https://delivery-aktion-mensch.stylelabs.cloud/api/public/content/aktion-mensch-5-mai-2022-broschuere-isl.pdf?v=77351b0f auf Seite 30f. zu finden.
Es wird deutlich, dass der Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderung nach wie vor und nicht nur am 05. Mai wichtig ist!

26. März 2026 | 16:00-19:30 Uhr |
Wo fängt eigentlich Diskriminierung an? Wo findet sie statt und auf welche Art? Wer erlebt in unserer Gesellschaft Diskriminierung? In diesem Workshop werden wir darüber ins Gespräch kommen und durch praktische Übungen Mechanismen von Diskriminierung besser verstehen. Insbesondere die Diskriminierungsform Rassismus steht dabei im Fokus. Wir schauen uns an, wie wir selbst darin verstrickt sein können und erarbeiten gemeinsam Möglichkeiten, wie auf Diskriminierung im eigenen Umfeld reagiert werden kann. Außerdem werden wir kurz über die rechtliche Lage informieren und schauen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor Diskriminierung schützt. Da die Teilnemer*innenzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung vorab notwendig.